Kinder im Pfadfinderlager – Lagerfeuer sind ein Muss
Kinder in einem Zeltlager – und das muss nun nicht einmal den Pfadfindern zu verdanken sein – lieben es, in der Natur und vielleicht auch einmal ohne die Eltern unterwegs zu sein. Die verschiedensten Organisatoren bieten diese „Auszeit“ vom normalen Familienleben in den Ferien an; die Pfadfinder gehören jedoch zu den Bekanntesten. Zum Zeltlager in der Kinder- und Jugendfreizeit gehören auch Lagerfeuer und Grill, nächtelanges Geschichtenerzählen und die eine oder andere Minute voller Heimweh. Seit der Gründung der Pfadfinder Bewegung vor über hundert Jahren, wird ein hehres Ziel verfolgt. Unter dem Leitfaden „jeden Tag eine gute Tat“ werden Kinder durch diese besondere Art der Freizeitgestaltung dazu animiert, gesellschaftlich aktiv und verantwortungsbewusst zu leben. Dass damit auch eine Menge Spaß verbunden ist, versteht sich von selbst. Freunde finden, mit diesen in der Natur etwas unternehmen, sich aus Situationen heraus selbst zu helfen – stolz berichten die kleinen Pfadfinder von ihren Erlebnissen, auch wenn – siehe www.taz.de – ein Hauch von Kritik an dieser Art der Jugendarbeit nicht ausbleibt.
Das Lagerfeuer: Wichtigste Nebensache
Irgendwie nimmt in jedem Lager der Pfadfinder, selbstverständlich aber auch bei anderweitigen Campergruppen, das Lagerfeuer eine sehr wichtige Rolle ein – auch wenn es die meiste Zeit des Tages nur wenig Beachtung findet. Wer sich selbst als Jugendlicher oder als Elternteil sein Kind bei einem Pfadfinder Landesverband anmelden möchte, kann nach einem Blick auf www.pfadfinden.de alle wichtigen Informationen sammeln und die Anmeldung vornehmen. Schnell ist man dann Teil einer abenteuerlustigen Gruppe, die sich in der freien Natur bewegt. Pfadfinder haben in der Regel keinen festen Grill bei sich; sie bereiten ihr Essen am Lagerfeuer zu – schnell ist ein Dreibein zusammengestellt, an dem ein Rost befestigt wird. Folienkartoffeln, gesammelte Lebensmittel aus dem Wald und mitgebrachte Dinge vereinen sich zu köstlichen Mahlzeiten. Mancher der jungen Helden und Heldinnen würden zu Hause nicht wirklich zuschlagen, wenn sie von der Mutter solch einfache Gerichte vorgesetzt bekämen: Die frische Luft, das gemeinschaftliche Kochen und Essen sind aber Grund genug, mit großem Fleiß bei den Vorbereitungen zu helfen und mit deftigem Appetit zu essen, was auf den Tisch kommt.
Die Camper, die es den Pfadfindern gleichtun wollen, können sich einen Barbecue Standgrill in den Kofferraum packen und sind mit einigen Zelten, Schlafsack und Isomatte, gesammeltem Feuerholz und anderen wichtigen Utensilien ebenfalls schnell bereit für einen Urlaub ganz nahe an der Natur. Die modernen Grills sind auch auf Outdoor Freizeitvergnügen ausgelegt, sind praktisch und leicht zu tragen, sodass man an jedem beliebigen Platz eine leckere Mahlzeit einnehmen kann. Bei einem Holzkohlegrill oder Gasgrill ist das Feuer nur während des Essens wichtig – das Lagerfeuer in einem Zeltlager muss Tag und Nacht brennen. Meistens werden einige der Betreuer und Jugendlichen bestimmt, um das Feuer in Gang zu halten und für Nachschub an Brennholz aus einem naheliegenden Wald zu sorgen.
Wo sind Lagerfeuer erlaubt?
Wo sich Pfadfinder treffen, um ein Zeltlager aufzubauen, ein Lagerfeuer zu entzünden und daran zu grillen, hat alles seine Richtigkeit. Die Verantwortlichen sorgen dafür, dass nirgends Menschen belästigt werden oder zum Beispiel in einem Naturschutzgebiet gecampt wird. Mitgebrachte Dinge werden auch wieder mit nach Hause genommen; es ist Ehrensache, keinen Müll herumliegen zu lassen. Leider halten sich Camper nicht immer daran, was unter anderem ein Grund dafür ist, dass das Wildcampen an vielen Orten verboten ist. Auch das Risiko von Waldbränden, einem Wiesenbrand oder Gefahr für naheliegende Gebäude, Menschen und Tieren ist ein Thema, das bei offenem Feuer in freier Wildbahn berücksichtigt werden muss. Wo das Campen verboten ist, darf man es auch nicht riskieren; empfindliche Strafen warten auf jene, die sich über die Gesetze hinwegsetzen und zum Beispiel einfach ihren Grill aus dem Auto oder Wohnmobil holen und ein Feuer machen. Für all jene, die nicht im sicheren Rahmen einer Pfadfinder Veranstaltung die Natur erkunden und schöne Ferien im Zelt verbringen können, lohnt sich ein Blick auf www.outdoorseiten.net. Bevor ein lustiges Abenteuer mit Ärger und im schlimmsten Fall sogar einer Geldstrafe endet, sollte man sich lieber informieren, den Grill nur an erlaubten Plätzen aufstellen und anheizen und damit die Natur und die Menschen vor Schaden bewahren.
Lagerfeuer machen nach Pfadfinder Art
Nur zu gerne beschränken sich Pfadfinder und leidenschaftliche Naturcamper auf das, was ihnen die Natur zur Verfügung stellt. Klar, sie haben auch eine gewisse Ausrüstung bei sich, darunter aber zum Beispiel keine wirklichen Zelte, wie man sie aus dem Campingbedarf kennt, sondern Planen und Stangen. Zelte bauen ist der Beginn des Lagers, in dem die Pfadfinder sich zusammenfinden. Exkursionen dienen dann unter anderem dazu, Feuerholz zu sammeln. In der Ausrüstung befinden sich dann auch Feuersteine oder Stahl, nur im Notfall wird mit einem Feuerzeug das Lagerfeuer angezündet. Wie genau ein sicheres Lagerfeuer auszusehen hat, wie man ohne Hilfe Feuer macht und was die Natur an Lebensmitteln hergibt, kann man aber auch ohne das Dasein als Pfadfinder leicht herausfinden. Wozu gibt es schließlich das Internet, mit seinen informativen Seiten, wie www.survival-abenteuer.de.
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